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<pre>Da die Stuttgarter aber trotz aller Überlegenheit leer ausgingen, machte es fast den Eindruck, als wäre Alexander Zorniger für eine Partie an die Seitenlinie zurückgekehrt; die übliche Zielstrebigkeit Kramnyâ€™scher Prägung wurde bei den Hausherren schmerzlich vermisst.  <p> Unter Hecking hatte das Team in den vergangenen Monaten immer konsequenter an die Heimstärke früherer Zeiten angeknüpft: Auch aktuell können die Fohlen bereits wieder auf einen saisonübergreifenden Lauf von fünf gewonnen Heimspielen verweisen.  <p>  Die Eintracht kehrte zuletzt sechs Mal in Folge Sieg aus dem Schwarzwald-Stadion zurück (4 Unentschieden, 2 Niederlagen). <p> Bei 12 Punkten, die in den verbleibenden vier Spielen noch zu holen sind, ist die Situation für den FCI nicht trostlos. Der Schwung nach drei Siegen in Folge ist mit der zweiten Niederlage hintereinander aber nun mal weg. <p>  Wirklich überraschend kommt diese Entwicklung aber nicht, nachdem der Vizemeister bislang in sechs der sieben Pflichtbegegnungen nicht mehr als einen Treffer erzielen konnt.  </pre>


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<pre>Dabei ist es allerdings nicht nur kleineren taktischen Anpassungen anzulasten, dass gegen die ohnehin als defensivstark bekannten Kölner kein Durchkommen war; in deutlich stärkerem Maße machte dem FSV schließlich das Fehlen des abgewanderten Yunus Malli zu schaffen.  <p> Die Flut an Einschlägen kam für die Freiburger vor allem im heimischen Breisgau überraschend; nach zuvor saisonübergreifend eingefahrenen zehn Siegen erwies sich die defensive Leistung zuletzt gleich zwei Mal als zu schlecht, um wenigstens ein Pünktchen mitzunehmen.  <p>  Geschuldet auch der taktischen Finesse von Trainer Sandro Schwarz, der im 4-3-3-System mit drei Abräumern agierte. Somit hatten die Mainzer mehr Kontrolle über das Spiel, aber die zündenden Ideen in der Offensive fehlten. <p> Sogar null Ertrag gab es für Stürmer-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Glänzte er schon gegen Benfica als „Chancentod“, setzte sich dies gegen Wolfsburg fort. <p>  Die Gladbacher Fohlen scheinen hingegen aktuell auf einem guten Weg zu sein, an die enorme Heimstärke der vorjährigen Hinserie anzuknüpfen: Wird vom 0:1-Ausrutscher gegen Frankfurt einmal abgesehen, ist die Borussia am Niederrhein mittlerweile wieder eine Macht.  </pre> 


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<pre> Dank der Auftritte der Nationalmannschaften hatten die Rheinländer allerdings nicht nur erfreulich viel Zeit, ihre von den Bayern bisweilen schwindelig gespielten Beine wieder zu sortieren; nachdem am endgültigen Hinrunden-Kader nach dem Schließen des Transfermarktes nicht mehr gerüttelt werden kann, galt es in den vergangenen Tagen, überdies auch noch zwei auf den letzten Drücker verpflichtete Neuzugänge zu integrieren.  <p> Die internationalen Startplätze sind weiterhin deutlich näher als der Abstiegskampf, daher können die Rheinhessen ohne großen Druck in das Duell mit den Gästen aus der Bankenmetropole gehen. Im letzten Heimspiel hat Mainz für eine Überraschung gesorgt: nach vier Heimpleiten in Serie (inklusive Pokalblamage gegen 1860 München, Anm.) konnte der VfL Wolfsburg mit 2:0 besiegt werden.  <p>  Somit scheint das Zeitfernster ziemlich knapp bemessen, um sich im Vorfeld auch nur die von den langen Nächten müde gewordenen Beine ein bisschen zu vertreten — von einer hochkonzentrierten Vorbereitung auf das Gastspiel des Rekordmeisters kann folglich noch weniger die Rede sein. <p>  Obwohl es die Sachsen schon mit zwei Champions-League-Teilnehmern und dem aktuellen Top-Team aus Köln zu tun bekamen, ist die Truppe von Ralph Hasenhüttl noch immer unbesiegt — und damit auf dem besten Weg, der am stärksten gestartete Neuling aller Zeiten zu werden. <p>  All dies macht Stöger und seinem überwiegend österreichischen Trainerteam Mut, erstmals in der Bundesliga gegen eine von Landsmann Ralph Hasenhüttl gecoachte Truppe zu reüssieren. Gegen den Ex-Teamkollegen aus Austria Wien-Zeiten reichte es für Stöger bislang nur zu drei Remis.  </pre>


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<pre> Nur drei Tage nach dem Europa-League-Drama gegen Ajax raffte sich der FC Schalke am vergangenen Sonntag auch gegen RB Leipzig zu einem neuerlichen Kraftakt auf — dem angesichts des resultierenden Unentschiedens jedoch abermals der erhoffte Lohn versagt geblieben ist.  <p> Dieser Sprunghaftigkeit ist immerhin die Tatsache zu entnehmen, dass sich die Mannschaft rabenschwarze Auftritte nicht weiter übel nimmt. Der Sport-Club hat wie kein anderer Bundesligist das Credo verinnerlicht, dass jedes Spiel wieder bei Null — und somit mit einer neuen Chance – beginnt.   <p> Nun wäre es fraglos eine maßlose Übertreibung, deshalb auch nur von einer leichten Auswärtsschwäche der Bayern zu sprechen; nichtsdestotrotz könnte es durchaus munter werden, wenn es der ewige Seriensieger nun mit einem fast ebenso formstarken Herausforderer zu tun bekommt. <p>  Damit dürfte den Wettanbietern vor allem die Auswärtsbilanz der Borussia ein Dorn im Auge sein, denn der direkte Vergleich spricht klar gegen einen Schalker Erfolg.  <p> Beim 1:4 gegen den Tabellenführer aus Leipzig hatte der SC Freiburg zuletzt bereits die dritte Niederlage in Folge kassiert: Am Sonnabend ist der Aufsteiger nun bei einer Mannschaft zu Gast, der in der zurückliegenden Englischen Woche ebenfalls kein Dreier gelang.  </pre>


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<pre> – Rudi Völler kann sich in Leverkusen zumindest in finanzieller Hinsicht solider Verhältnisse erfreuen.  <p> Dies sogar mit besonderer Vorliebe gegen die Top-Teams der Bundesliga, wie am Spieltag bereits RB Leipzig schmerzhaft am eigenen Leib erfahren hat.  <p>  Als Kandidaten hierfür stünden Fabian Frei, Suat Serdar und der wiedergenesene Yoshinori Muto parat. Am wahrscheinlichsten erscheint dabei die Variante mit dem quirligen Nippon-Bomber, der vor seiner Verletzung in drei Spielen immerhin zwei Mal erfolgreich war. <p>  Hohe fußballerische Qualität hat freilich auch der VfL Wolfsburg in seinen Reihen. Dumm nur, dass das Team von Dieter Hecking diese seit einigen Wochen nur sporadisch auf den Rasen bringt.  <p> Der 50-Jährige ließ bei den Knappen eine eingespielte Startelf auflaufen. Der einzige Neuzugang, der von Beginn an spielte, war Konrad Laimer, der im Sommer von Red Bull Salzburg zum neuen Prestigeklub des Brausekonzerns wechselte.  </pre>


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